Wissenswertes für den Computerkauf

Das sollte er haben!

Man sollte auf jedem Fall beachten für was der Computer eingesetzt wird. Ein normaler Office-PC kommt auch mit etwas weniger zurecht, obwohl ich davon abrate. Man sollte für einen Computerkauf schon 4 Jahre Laufzeit des Computers einplanen und dann ist es besser, sich an der Obergrenze und nicht an der Untergrenze der Standards zu orientieren. 

Die Standards sind momentan in etwa:

  • Prozessor: i5 mit 3,0 oder mehr Ghz;
  • Arbeitsspeicher: 8 GB;
  • Festplatte: 125 GB SSD oder höher + HDD 1000 GB (je nach Datenhaltung);
  • Grafikkarte: Je nach Anwendungen gibt es Unterschiede in der Performance;

Ein Computer für CAD-Programme braucht, zum Beispiel, wesentlich mehr Leistung als ein normaler Office-Computer. Alleine die Grafikkarte kann den Preis eines normalen Computers haben. Da sprechen ich etwa von > 600,- Euro.

Computer von der „Stange“ oder bauen lassen?

Diese Frage sollte man sich schon stellen, falls der Computer bestimmte Eigenschaften aufweisen soll. In der Regel ist einer von der Stange billiger. 

Aber!

AufgepasstDer große Nachteil dabei ist, dass man nicht genau weiß, welche Komponenten verbaut sind. Gerade beim Mainboard kann das Probleme bereiten, falls ein anderes Betriebssystem installiert werden soll / muss. Die Treibersuche kann sich dann ganz schön nervig gestalten, da die Boards oft ein anderes Label erhalten haben.

Oftmals weisen Computer, die als sogenannte „Schnäppchen“ ausgezeichnet und beworben werden, gravierende Schwachstellen auf. Zu wenig Arbeitsspeicher oder ein Prozessor, der schon in die Jahre gekommen ist. Nach einem Jahr hat man dann nicht unbedingt viel Spaß mehr an diesem Gerät.

Zusammengebaute Computer

Da kann man dem Dienstleister sehr genau mitteilen, was man damit macht und dieser kann somit die richtigen Komponenten zusammenstellen. Der Computer wird sozusagen für seine Arbeit „maßgeschneidert“ konfiguriert. Da der Dienstleister auch das gewünschte Betriebssystem und die benötigte Software installiert, ist man auch da auf der sicheren Seite. Zudem ist dadurch auch keine ungewünschte Software durch den Hersteller schon vorinstalliert. Das müllt zum einen den Computer unnötig voll und auch wollen viele dieser Programme ständig eine Registrierung. Somit ist man schon gezwungen Software zu deinstallieren bevor man mit dem PC gearbeitet hat. Einfach nur ärgerlich. Sehr wichtig ist auch, dass der Dienstleister als Ansprechpartner bei Problemen jederzeit weiterhelfen kann.

Das alles sind schon sehr starke Argumente um den Computer über einen Dienstleister zu beziehen, der diesen auch auf Wunsch baut und konfiguriert.

Computer von namhaften Herstellern

Selbstverständlich gibt es Hersteller, die Computer für verschiedene Aufgaben anbieten. Diese haben dann schon Konfigurationen für, zum Beispiel, Office-Anwendungen oder CAD-Programme. Diesen Weg kann man einschlagen, falls man sich keinen PC konfigurieren lassen möchte. Allerdings ist der Preis nur unwesentlich günstiger, wenn überhaupt. Die Probleme mit der unerwünschten Software bleiben allerdings.

Mein Fazit!

Ein sogenanntes Schnäppchen kann schnell zur Enttäuschung führen, wenn man erkennt, dass die Hardware veraltet ist.

Das Beziehen eines Computers über einen namhaften Hersteller bringt schon einige Vorteile mit, ist aber auch nicht günstiger wie ein konfigurierter PC von einem Dienstleister.

Sich einen Computer von einem Dienstleister, nach Wunsch, konfigurieren zu lassen bringt viele Vorteile. 

  • Der PC hat genau die Leistung, die benötigt wird;
  • Betriebssystem und Software wird installiert;
  • Es ist keine überflüssige Software schon vorinstalliert;
  • Man hat einen Ansprechpartner zur Seite;
  • Der Computer kann jederzeit erweitert oder angepasst werden;
  • Es können Wartungstermine vereinbart werden;

Im Endeffekt wird aber der Zweck des Einsatzes die Wahl für die Variante treffen.

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