Aus Petya wird NotPetya

Notpetya will kein Geld, sondern nur zerstören

Wie mittlerweile bekannt wurde hatte es NotPetya, alias Petya nur auf das Zerstören von Daten abgesehen. Das ist auch grundlegend gelungen. Wer kein Backup zur Verfügung hat, muss nun mit erheblichen Datenverlust rechnen. Das Wiederherstellen der infizierten Daten ist nicht möglich.  Das ist das Ergebnis der Analysen, die angestellt wurden.

NotPetya ist nicht, wie sonst üblich, über E-Mails oder das Anklicken von Links in das System eingedrungen, sondern über Softwareupdates von seriösen Anbietern. Diese wurden vorher gehackt und das infizierte Update wurde angeregt, welches dann auch ausgeführt wurde. 

Nun stellt sich die Frage, wie kann man sich denn schützen gegen diese neue Art von Angriffen? Regelmäßige Backups und diese unbedingt auf Hardware lagern, die nicht mit dem Internet verbunden ist. Nach Befall, Betriebssystem neu installieren und das Backup einspielen.

Grundlegend sollte mehr Transparenz geschaffen werden, welche Firmen, Softwarehersteller und Behörden gehackt wurden. Die wenigsten, die es wissen, geben das auch zu. Darin ist eine große Gefahr zu sehen und das spielt den Hackern auch ungemein in die Hände.

Veröffentlicht in Internet, Sicherheit.